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AtemtherapieAtem ist Leben - ohne Atmen fließt keine Energie im Menschen. Dieser Atemfluss sollte eigentlich ein natürlicher, intuitiver Vorgang sein. Aber der Mensch hat im Laufe der Evolution verlernt, im natürlichen Fluss zu atmen. Stress, Haltungsfehler, Übergewicht und Bewegungsmangel führen zum falschen Atmen in Situationen, die eines bestimmten anderen Atemrhythmus' bedürfen. Genau hier setzt die Atemtherapie an. Das Wissen um das Atmen ist vermutlich weit über zweitausend Jahre alt. Atmen war schon immer wesentlicher Bestandteil des Buddhismus oder aber des Zen. In Vorderasien und Griechenland wurden schon früh sogenannte Pneuma(=Atem)schulen errichtet. Dieses vorhandene Wissen soll Hanisch nach Mitteleuropa gebracht haben, wo es kontinuierlich weiterentwickelt wurde. Heute gibt es im deutschsprachigen Raum über 1000 Atemtherapeuten, von denen die meisten freiberuflich arbeiten. Sie sind mehrheitlich im nichtärztlichen Sektor der Ärztlichen Arbeits- und Forschungsgemeinschaft für Atempflege (AFA) organisiert. In der Atemtherapie wird im wesentlichen mit folgenden Methoden gearbeitet:
Man kann grundsätzlich zwischen zwei Ebenen der Atemtherapie unterscheiden:
und
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