YinYang-Die Säulen der Esoterik
EsoterikHouse - Alles über Esoterik unter einem Dach
YinYang-Die Säulen der Esoterik
Aktuelle Seite:
Druiden-Orden


Anzeige:



Druiden-Orden, zur Förderung des Guten im Menschen

Druiden, da stellt man sich einen weisen Mann, mit langem Bart und wallender Robe vor. Einer der immer um Harmonie bestrebt ist, der ausgleichend wirkt. Und einer der viel geheimes Wissen besitzt. Damit liegt man gar nicht mal ganz so schlecht. Ein Geheimbund ist der Druiden Orden aber nicht, am ehesten wird der Orden als geschlossene oder diskrete Gesellschaft betrachtet. Die Logen sind dabei in der Regel in Vereinsregistern offiziell eingetragen. Die Druiden-Orden sind weltweit aktiv. Es handelt sich bei den Orden um ein typisches Logen-System. Die Wurzeln der Druiden-Orden liegen dabei immer im keltischen Kulturkreis. Der Druiden-Orden wurde jedoch erst im Zeitalter der Aufklärung begründet. Einhelliges Ziel der Druiden-Orden ist dabei die Förderung von Menschlichkeit, Toleranz und Freundschaft unter den Mitgliedern. Das lässt sich ausweiten auf die Aussage, dass Druiden-Orden grundsätzlich an der Förderung des Guten im Menschen interessiert sind.

Geschichtlches zum Druiden-Orden

Eine erste geschichtliche Erwähnung findet sich schon 1717, als in London angeblich der Druid Circle of the Universal Bond gegründet wurde. Aus ihm soll 1781 der Ancient Order of Druids entstanden sein. Man berief sich auf die Tradtion der keltischen Druiden. Der Ancient Order wuchs sehr rasant, weshalb sich 1833 eine Gruppe abspaltete die sich United Ancient Order of Druids nannte und eine eigene Großloge bildete. Das deutsche Pendant ist der Vereinigte alte Orden der Druiden. Die Druiden Orden breiteten sich auch weltweit schnell aus. Die erste Loge in Deutschland wurde recht spät, 1872, gegründet. Sie besteht heute noch. Durch deutsche Emigranten kam der Orden um 1912 in die Schweiz. Obwohl schon um 1908 die Gründung einer Welt Großloge beschlossen wurde, wurden erst um 1913 alle Orden in eine gemeinsame Welt-Loge integriert. Über die Mitgliederzahlen in den Druiden-Orden gibt es keine genauen Zahlen, man geht aber heute von bis zu 2 Millionen Mitgliedern weltweit aus. Schwerpunkte sind dabei England und die USA, sowie Australien, Deutschland und einige skandinavische Länder.

Aufbau und Organisation der Druiden-Orden

Der Druiden-Orden ist hinsichtlich seiner Organisation ein typisches Logen-System. Kleinste Einheiten sind für gewöhnlich lokale Logen. Diese fasst man in Großlogen (aubauend auf dem föderalen Prinzip oft in Regionale, Landes- oder nationale Logen) zusammen. Nationale Großlogen sind dann in der Regel der International Grand Lodge of Druidism angeschlossen, einer weltweiten Organisation. Diese International Lodge sitzt in London und besteht seit 1908/1913 (je nach geschichtlicher Auslegung). Der Druiden Orden ist ein Männerbund, d. h. in der Regel sind keine Frauen im Druiden-Orden tätig. Allerdings soll es angeblich auch reine Frauenlogen geben. Die Aufnahmebedingungen in den Druiden Orden sind anscheinend ziemlich restriktiv, über die genauen Riten ist jedoch nur wenig bekannt. Auch wird über die Mitgliedschaft und über die Tätigkeit wenig erzählt. Druiden-Orden sind zwar keine Geheimgesellschaften, aber zumindest könnte man sie als 'geschlossene oder diskrete' Gesellschaften bezeichnen. Aufnahme findet man normal in der kleinsten Einheit, einer lokalen Loge. Mindestalter zur Aufnahme ist 25 Jahre. Vor Beantragung der Aufnahme sollte man jedoch an einigen offenen Logensitzungen teilgenommen haben. Über die Aufnahme entscheiden die Mitglieder in geschlossener Sitzung durch den Wurf schwarzer und weißer Kugeln. Das Aufnahmeritual ist recht feierlich, man wird dabei in schriftlicher und mündlicher Form dem Ordensziel verpflichtet. Die Logen sind für gewöhnlich eingetragene Vereine, die ganz offiziell in den Vereinsregistern eingetragen sind.

Unterste Gliederung ist ein Grad-System, wie man es von anderen Gesellschaften auch kennt. Dabei ist der Neuling ein so genannter Ovat (1. Grad), der Barde gehört dem 2. Grad an und der Druide bildet den 3. Grad. Befördert wird man nach Sitzungen durch die Stimmen der Logenmitglieder die mindestens dem dritten Grad angehören. Ab dem dritten Grad wird dann das so genannte Hochgrad-System gebildet. In die Grade 4 - 6 wird man durch die Großloge befördert, der 7. Grad wird in Deutschland nur vom Präsidium verliehen. Die Hochgrade sind:
4. Grad: der Kapitel Grad. Man muss mindestens 5 Jahre Druide sein und besonderes Engagement bewiesen haben.
5. Grad: der Ring-Grad. Man muss mindestens 5 Jahre Mitglied des Kapitel-Grades gewesen sein und wiederum besonderes Engagement bewiesen haben.
6. Grad: der Alterz-Grad. Man muss mindestens 5 Jahre Mitglied des Ring-Grades gewesen sein und wiederum besonderes Engagement bewiesen haben
7. Grad: der Rittergrad. Der Rittergrad wird nur durch das Präsidium an besonders verdiente Beamte des Präsidiums verliehen.

Ganz oben in einer Loge steht der so genannte Edel-Erz. Er ist der Logen-Vorsitzende. Der stellvertretende Vorsitzende ist der Unter-Erz. Darunter werden vereinstypische Vertreter gewählt, z. B. ein Schatzmeister und ein Schriftführer. Ausgeschiedene Vorsitzende werden (ähnlich dem Ehrenvorsitzenden) zum Alt-Edel-Erz der Loge.

Inhalte und Ziele der Druiden-Orden

Wie eingangs erwähnt, will der Orden Toleranz und Menschlichkeit, Brüderlichkeit oder auch Wohltätigkeit verbreiten. Dies gilt nicht nur untereinander sondern auch nach außen gegenüber allen Menschen. Ein Druide will zum Weltfrieden beitragen und das geistige Wachstum fördern. Druiden-Orden suchen Schönheit und Wahrheit in der Natur. Häufig findet man bei den Druiden die so genannten Sieben Regeln vor, auch gerne als die Lehren Merlins bezeichnet:
  1. Befleißige dich, deine Kenntnisse zu mehren, denn Wissen ist Macht.
  2. Wenn du Macht hast, übe sie mit Vernunft aus, und sei eingedenk, dass sie wieder aufhören kann.
  3. Ertrage des Lebens Übel mit Standhaftigkeit, und bedenke, dass irdischer Kummer nicht ewig währt.
  4. Übe die Tugend, denn sie gibt Frieden.
  5. Verabscheue das Laster, es bringt Unglück und Sorge.
  6. Sei ein guter Bürger deines Vaterlandes.
  7. Übe die geselligen Tugenden, so wirst du von vielen Menschen geliebt werden.
Druiden-Orden stützen sich, wie die meisten Logensysteme, auf bestimmte Symbole. Das bekannteste Symbol dürfte dabei der siebenzackige Druidenstern sein. Man beachte die Anzahl sieben, welche die sieben Regeln symbolisieren. Weitere wichtige Symbole sind die Eiche (Stärke und Kraft), der Druidenstein (Beständigkeit), Flamme (Erkenntnis, Wissen), Mistel (Erneuerung), Sichel (Zielstrebigkeit), Harfe (Harmonie, Frieden), Globus (globale Verantwortung für die Erde).

(C)Esoteric-House, 2006.


Verwandte Themen:

Druiden ::::: Baphomet ::::: Geheimbünde ::::: Freimaurer ::::: Illuminaten ::::: Magie :::::

Ordo Templi Orientis - O.T.O ::::: Rosenkreuzer ::::: Schamanismus ::::: Templer ::::: Wicca


Suchen Sie Ihr Thema:
Benutzerdefinierte Suche
Anzeigen