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Edelsteintherapie - vom Feuer der Steine

Die Ausstrahlung der Edelsteine hat auf den Menschen schon immer eine Faszination ausgeübt. Wer kennt nicht 'das Feuer', das von einem Edelstein ausgehen kann. Gerade diese Ausstrahlung, unterscheidet den 'Edelstein' von anderen Steinen.

Was ist aber dran an der spirituellen Kraft der Steine? Wo liegen die Möglichkeiten der Edelsteine im Rahmen einer sogenannten Edelsteintherapie?

Geschichtliches zur Edelsteintherapie

Der Edelstein wurde bereits in Überlieferungen der Antike erwähnt. So sollen schon die Sumerer Tinkturen aus Edelsteinen zu Heilzwecken verwendet haben.

Die Geschichte der Edelsteine geht aber noch wesentlich weiter zurück - nämlich in die Steinzeit! Die Nutzung der Steine als Werkzeuge und Waffen machte den Stein zu einem der edelsten Stoffe. Überlegen Sie einmal: für einen Edelstein im heutigen Sinn konnte sich der Steinzeitmensch (höchstwahrscheinlich) nichts kaufen oder andere Dinge dafür eintauschen. Der Gebrauchswert wäre zu der Zeit kaum hoch gewesen. Das edle des Steines lag vielmehr in seinem Gebrauchswert als lebensnotwendige Sache. Dem Stein kam aber zu der Zeit wohl auch weitere Bedeutung zu. Einerseits nutzte man Stein zum Aufzeichnen verschiedenster Dinge und anderseits zur Darstellung sogenannter Götzenbilder. Man denke hierbei vor allem an aus Stein dargestellte Gottheiten.

Im Lauf der Zeit wurde durch die Evolution die lebenserhaltende Rolle des Steines kleiner. Andere Werkstoffe konnten den Stein erfolgreich verdrängen (Eisen, Holz). Da es nicht mehr nur um das nackte Überleben ging, wurde der Blick auch frei auf andere Dinge. Man konnte sich mit den schöneren Edelsteinen beschäftigen und interpretierte einiges in sie hinein. Edelsteine wurden zum Schmuck der Götter. Sie dienten in Ägypten als Grabbeilagen oder Darstellungen von heiligen Skarabäen aus Lapis. Inkas, Mayas, Azteken und Sumerer nutzten Edelsteine als Diagnose- und Heilmittel. Edelsteine wurden in zerstoßenem Zustand als Medizin oder Kosmetik genutzt.

Auch im europäischen Raum waren Edelsteine schon früh Inhalt verschiedenen Anwendungen. Dioscurides wendete in Rom bereits im 1. Jahrhundert n. Chr. Edelsteine an. In der Folge waren im 11. bzw. 12. Jahrhundert besonders die Namen von Marbod und Hildegard von Bingen von wesentlicher Bedeutung. Ergänzend sei noch Albert Magnus genannt, der im 13. Jahrhundert seine Aufzeichnungen zu dem Thema machte.

In der Folge waren Edelsteine immer ein Thema - wenn auch aus ganz verschiedenen Blickwinkeln. Die Edelsteintherapie basiert daher heute im wesentlichen aus Überlieferungen, Verbindungen mit anderen esoterischen Themen und visionären Eingaben.

Die genaue Wirkungsweise konnte im wissenschaftlichen Sinn nie konkret geklärt werden. So ist es letzten Endes immer der intuitiven Kraft des Anwenders überlassen, wann er welchen Stein zu welchem Anlass benutzt. Der Stein muss für den Menschen die Schwingung haben, die der Mensch benötigt.

Wie wählt man den richtigen Edelstein?

Um den richtigen Stein für sich auszuwählen, gibt es heute im Prinzip vielfältige Möglichkeiten. So werden z. B. jedem Sternzeichen bestimmte Edelsteine zugeordnet, jeder Krankheit können Steine zugeordnet werden.

Diese Art der Auswahl muss dann jedoch nicht zwangsläufig jedem individuellen Anspruch genügen.

Daher wird heute eher von folgenden Auswahlkriterien ausgegangen:

  • Pendeln oder Ruten
  • Intuitive Auswahl
  • Auswahl durch Muskeltests (Kinesiologie)
  • Pulsdiagnose
Das wichtigste bleibt immer: man muss sich mit dem Stein wohlfühlen.

Verwendungsmöglichkeiten von Edelsteinen

  • in ihrer Grundform: roh, trommelgeschliffen oder normal geschliffen
  • als Edelsteinwasser (zur inneren oder äußeren Anwendung)
  • als Edelsteinessenz (meistens zur inneren Anwendung)
  • in Cremes
  • in Ölen
  • als Pulver

Die wichtigsten Verwendungsformen wären:

  • Stein als Wohnaccessoire im Wohn- und Arbeitsbereich
  • als Mittel zur Wasserverbesserung (Steine in's Wasser legen oder neben Wasserleitungen)
  • Tragen am Körper (als Ringe, Anhänger)
  • Auflegen auf den Körper
  • als Mandalas
  • Verwendung im Rahmen einer Edelsteinmeditation
  • Aufbringen auf die Haut (Cremes, Öle, Edelsteinwasser)
  • Innerliche Anwendung (Edelsteinwasser und Essenzen)
  • als Pendel

Reinigung und Aufbewahrung von Edelsteinen

Um sich wieder aufzuladen oder vorhandene negative Energien entladen zu können, müssen Edelsteine gereinigt werden. Edelsteine sollten nur unter klarem Wasser abgespült werden und/oder in die Sonne gelegt werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist jedoch bei Amethysten, Mondsteinen, Rosenquarz, Türkis und Zitrin zu vermeiden.

Grundsätzlich abzuraten ist von der Reinigung in Sand, Salz oder Salzlösungen. Diese können den Edelstein zerstören.

Ebenso ist davon abzuraten, Steine in der Nähe von Elektrostrahlungen zu lagern (Ausnahme: Rosenquarz, Turmalin oder Rauchquarz, die Strahlung aufnehmen sollen).

(Copyright: Esoteric-House, 2006)


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