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Eutonie - das Gleichgewicht der SpannungWenn man heute nach den Ursachen vieler Erkrankungen sucht, dann macht man oft 'die Anspannung' oder aber den 'Stress' als Ursache aus. Dies ist wohl richtig, im Sinne der Eutonie jedoch nicht ganz. Eutonie verlangt sogar, dass eine gewisse Spannung vorhanden ist - als Gegenpol zur Entspannung sozusagen.
Der ursprüngliche Wortstamm ist griechisch und bedeutet soviel wie 'wohltuende Spannung'. Hier spiegelt sich auch wider, was man im Normalfall als einen Widerspruch in sich
nennen würde - eine wohltuende Spannung. Dennoch geht es in der Eutonie genau darum. Spannung ist überall, und Spannung ist normal. Ohne Spannung kann es keine Entspannung geben - das geht nicht. Allerdings
sollten Spannung und Entspannung ausgewogen sein. Hat man zu wenig Spannung, dann ist man eher lustlos und müde. Hat man aber zuviel Spannung, dann ist man hektisch und hat Schmerzen - man ist halt verspannt.
Eutonie will die Spannung des Menschen in ein Gleichgewicht bringen. Ein eutoner Mensch weiß die Spannung immer richtig zu dosieren.
Eutonie besteht aus sehr gut zu lernenden Übungen, die stets aktiv angewendet werden können. Eutonie arbeitet nach den Prinzipien
Eutonie ist stets praxisbezogen. Aber das Üben in der Eutonie hat dennoch einen meditativen Charakter. Man sollte sich nur auf die Übungen konzentrieren. Das Wahrnehmen sollte das Denken verdrängen. Geübt wird dabei, wann, wo und wie lange man will. Störungen sollten dabei aber vermieden werden. Um Eutonie zu lernen, braucht man zum Beispiel
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