Krebse brauchen ihre Hülle und versuchen, wenn es ginge, ihr Haus mit sich herumzutragen. Was manche Krebse in der Natur erreichen, hätten viele
Krebsgeborene gerne:
Ein Leben eines Krebses zu führen, mit einer ausreichenden Panzerung gegen die Welt und einem immer vorhandenen Heim.
Oft sind Krebs-Geborene von Kindheit an eng an die Mutter gebunden. Dadurch werden sie stark emotional geprägt. Sensibilität und Angst vor dem
Alleinsein sind allgegenwärtig. Sie lieben das familiäre Umfeld und den häuslichen Bereich. Diese Atmosphäre nutzen sie häufig als Rückzugsgebiet, wenn
ihre Gefühle verletzt wurden.
Man könnte meinen, Krebse kämen mit der Härte des Lebens nicht zurecht. Weit gefehlt. Krebse packen schon mal mit Ihren Zangen zu. Ehrgeiz und
eine gewisse Zähigkeit gehören durchaus auch zum Sternbild des Krebses.
Schlimm wird es aber, wenn der Krebs sich dann nicht durchsetzen kann. Verletztsein und Rückzug sind die Folge, oft genug erzeugt dies bei ihnen
Minderwertigkeitsgefühle.
Der Krebs ist ein empfindsamer und emotionaler Mensch. Daher ist seine Gefühlswelt sehr ausgeprägt (mit allen dazu gehörigen Schwankungen).
Durch seine bunte Gefühlswelt ist der Krebs in der Regel mit einer reichen Phantasie gesegnet. Diese lebt er insbesondere dann aus, wenn er verletzt wurde und er sich bis zur
Verschlossenheit zurückzieht.
Nicht selten zieht sich der Krebs soweit zurück, dass er reserviert bis misstrauisch erscheint, oft sogar einen ängstlichen Eindruck macht. Schutz
suchen Krebsgeborene dann vor allem im familiären Bereich. Krebsgeborene suchen sich daher oft scheinbar stärkere Partner.