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Kupfer - ein lebenswichtiges Spurenelement

Wenn man von Kupfer spricht, dann denkt man meistens eher technisch. Man denkt an Kupferleitungen oder Kupferrohre. Kaum jemand denkt jedoch daran, dass Kupfer ein ziemlich wichtiges Spurenelement ist. Und damit noch nicht genug: durch unsere relativ schlechte Ernährungsweise neigen wir mehr und mehr dazu, unterversorgt zu sein. Die WHO warnt sogar vor einer schleichenden Unterversorgung, da wir uns zu sehr von Fertigprodukten ernähren oder zu viele Diäten durchführen.

Kupfer - was es bewirkt

Gem. Angaben der WHO stärkt Kupfer das Immunsystem. Es unterstützt das Stoffwechselsystem und ist an der Bildung roter Blutkörperchen beteiligt. Kupfer ist, wie viele Spurenelemente, flüchtig. Das heisst: Kupfer wird wieder ausgeschieden. Damit ist auch klar, dass Kupfer immer wieder neu aufgenommen werden soll. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für Erwachsene eine tägliche Zufuhr von 1,5 bis 4 mg Kupfer pro Tag. Eine Kupferunterversorgung soll ein Risikofaktor für Herzerkrankungen sein. Bei Säuglingen und Kleinkindern soll eine Unterversorgung zu Wachstumsstörungen und Immunstörungen führen. Durch Kupfermangel kann die Infektionsanfälligkeit steigen, es soll sogar vermehrt zu Knochenbrüchen kommen da die Knochenneubildung gestört wird und die Gefäßwände geschwächt werden.

Kupfer - wie man es aufnimmt

Auf die empfohlene Tagesdosis zu kommen ist gar nicht mal so schwer. Etliche Lebensmittel besitzen einen natürlichen Kupfergehalt. Dazu zählen Obst, Gemüse, Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel, Vollkornbrot, Kartoffeln, Nüsse, Rindfleisch, Haferflocken, Weizenkleie oder sogar Schokolade. Eine ganz wichtige Sache ist das Zusammenwirken zwischen der Aufnahme von Kupfer und Zink. Nur wenn beides im Gleichgewicht aufgenommen wird, kann Kupfer optimal verwertet werden. Besonders problematisch ist das dann, wenn in Erkältungszeiten übermäßig Zink aufgenommen wird (was sowieso nicht immer sinnvoll ist).

Empfehlenswert ist auf jeden Fall, sich beim Hausarzt zu informieren, ob eine Unterversorgung vorliegt. Man sollte auf keinen Fall anfangen, in erhöhtem Maß dem Körper Kupfer zuzuführen. Denn viel hilft nicht immer viel....


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