YinYang-Die Säulen der Esoterik
EsoterikHouse - alles über Esoterik unter einem Dach
YinYang-Die Säulen der Esoterik
Aktuelle Seite:
Runen


Anzeige:



Runen - Orakel und Heilform

Schon immer ist der Mensch auf der Suche. Und immer wieder hat er auf der Suche nach der 'Wahrheit' nach Hilfen gesucht.

Beliebt waren hierzu neben geistigen Führern vor allem sogenannte Orakel. In der Runenkunde existiert ein solches Orakel, das Runenorakel. Dies ist nichts anderes, als eine vom Fragesteller geworfene Formation von Runen bzw. Runensteinen.

Geschichtliches

Relativ klar ist, dass es sich geschichtlich gesehen bei den Runen um ein Alphabet handelt, wenn auch das Wort Rune selbst wohl erst im 17. Jahrhundert entstand. Die bekanntesten der Alphabete sind einerseits das ältere Futhark mit 24 Zeichen sowie das jüngere Futhark mit 16 Zeichen, regionale Abweichungen von diesen beiden Alphabeten waren durchaus üblich.

Runen betrachtet man geschichtlich nach zwei Gesichtspunkten. Man spricht einerseits vom

  • geschichtlichen/historischen Ansatz
    der genaue Ursprung der Runen ist bis heute im Verborgenen geblieben. Die ältesten nachweisbaren Funde von Runen gehen bis in das Jahr 50 n. Chr. zurück. Eine der verbreitetsten Theorien besagt, dass germanische Alpenvölker die Runen um 300 v. Chr. in den nordischen Raum gebracht haben sollen (die sogenannte norditalienische/etruskische These). Aufgrund der früher verwendeten Werkstoffe mit einer geringen Haltbarkeit gibt es jedoch über das Jahr 50 hinaus keine verwertbaren Nachweise.

und andererseits

  • vom esoterischen Ansatz
    Das Wissen um die Runen führte lange Zeit ein regelrechtes Schattendasein. Da es sich um eine heidnische Disziplin handelte, wurde sie erfolgreich von den Kirchen bekämpft.
    Erst das Engagement von Guido von List machte die Runen gegen Ende des 19. Jahrhunderts bekannt. Interessant ist, dass von List sein Wissen medial empfangen haben soll. Er verbreitete seine Ansicht des 18er Alphabetes, des sogenannten Armanen Futhark. Dieses Futhark bildete bis 1970 die Grundlage der esoterischen Runenkunde. Von Lists Engagement auf ariosophischem Gebiet rückte allerdings die Runenkunde in kein gutes Licht.
    Im esoterischen Sinn sollen die Runen eine Gabe Odin's an die Menschen sein. Sie stellen einerseits eine Schrift , andererseits aber Symbole der Kraft und Macht oder Prinzipien dar. Einen sehr einseitigen Gebrauch dieser Tatsachen machten sich leider die Nationalsozialisten zu Nutze, was dem Ruf der Runenkunde auch nicht unbedingt zuträglich war.


Heute wird aber mehr denn je die Runenkunde zum Nutzen aller Menschen gebraucht. Insbesondere E. Thorsson hat sich hier einen guten Namen gemacht. Er belebte auch das ältere Futhark als Instrument wieder zum Leben. Die von ihm gebildete Runengilde ist eine größere Organisation, die die Runenanwendung fernab von Rassentheorien betreibt.

Wie arbeitet man mit Runen?

Die bekannteste Form ist sicherlich das sogenannte Runenorakel. Hierzu wird eine konkrete Frage zum Leben des Fragenden gestellt. Die Runen (in Form von Dominosteinen) werden dazu meist auf ein Tuch geworfen.

Das Tuch kann einerseits mit 9 Kreisen bemalt sein. Jeder Kreis steht für Eigenschaften (Ziel, Trieb, Intellekt....). Es werden nur Runen gewertet, die in einen Kreis fallen. Positiv gelten Runen mit der Schrift nach oben, negativ die mit der Schrift nach unten. Zu unbesetzten Kreisen will das Orakel keinen Aussage machen.

Eine zweite Form wäre eine Tuch, das mit drei konzentrischen Kreisen bemalt ist. Der innere Kreis ist das innere Skjebne, der nächste Kreis das äußere Skjebne und der umschließende Kreis wird in 4 gleichgroße Stücke unterteilt. Diese nennen sich Feoh, Biarkan, Ing und Lagh was im Prinzip den vier Elementen Erde, Luft, Feuer und Wasser entspricht. Auch hier wird der Runenwurf gedeutet, allerdings wählt man vorher aus den 24 Steinen 9 Stück aus.

Weitere, wenn auch unbekanntere, Anwendungen sind

  • die Runentherapie als eine Art Runen Yoga. Mit Körperübungen werden die Runenformen nachempfunden

  • die Runentherapie als eine Form Klang- oder Lauttherapie. Hier werden den Runen Mantren zugeordnet. Die für eine Anwendung notwendigen Runen bzw. Laute werden dann intuitiv gewählt und angewendet.


Verwandte Themen:

Suchen Sie Ihr Thema:
Benutzerdefinierte Suche


Anzeige:

Anzeige:

Anzeige: