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Schamanismus |
SchamanismusSchamanismus? Da stellt man sich einen seltsam verkleideten Menschen vor. Der beschwört mit wilden Gestikulationen und verwegenem Gewand irgendwelche Mächte. Das stimmt irgendwie - ist aber natürlich nur die halbe Geschichte. Richtig ist: Schamanismus ist eine Form der Magie. Schamanismus ist aber keine Religion (zumindest sehen das die Experten so). Um was geht es beim Schamanismus?
Sehr typisch für den Schamanismus bzw. den ausübenden Schamanen ist tatsächlich, dass der Schamane durch Trancezustände
den Kontakt zu höheren Wesen und anderen Dimensionen herstellen will. In der Regel erreicht er das durch Tanz, durch
Musik und manchmal auch durch Einnahme von Drogen. Ein Schamane versucht sich in der Trance dorthin zu öffnen, wo er
Wissen findet, höheres Wissen. Meistens redet man dabei von Heilwissen. Aufgrund ihrer Tätigkeit gelten Schamanen im
Allgemeinen als weissagerische und magische Personen. Aufgaben und Tätigkeit des Schamanen
Schamanen sind vor allem für folgende Aufgaben zuständige: Heilen, Begleitung der Seelen ins Totenreich (Sterbegleitung),
Zurückholen verlorener Seelen, Schutz gegen Geister und Dämonen, Wettervorhersagen treffen, Wetter beeinflussen bzw.
Wetter machen (Regenmacher...), Hilfe und Schutz für Jäger, Weissagungen treffen, Anwendung verschiedener
magischer Praktiken und Zauber (Schutzzauber, auch Schadenszauber). Wie wird man Schamane
Schamane wird man durch Initiation. Bei diesem Ritual löst ein Schamane seinen Körper auf, indem er seinen Tod erfährt.
Das klingt hart, und das ist es auch. Aber nur so kann ein Mensch zwischen den Welten wandern. Was man vielleicht auch
wissen muss: die meisten Schamanen werden Schamanen durch Vererbung. Wenn in der Familie ein Schamane war, dann wird
man zum Schamanen bestimmt. Nichts desto trotz muss auch dieser Schamane seinen Tod erleben um als Schamane wirken zu
können. (C)Esoteric-House, 2006. |
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