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Shiatsu - Wohlbefinden auf FingerdruckWohltuende Entspannung - wer will das nicht? Und wenn man diese Entspannung sowohl als Patient und als Ausübender erleben kann, wäre das noch besser. Genau diese Möglichkeit bietet Shiatsu!
Shiatsu ist wahrscheinlich schon mehr als viertausend Jahre alt. Es entstammt eigentlich dem chinesischen Kulturraum, um genau zu sein dem sogenannten Do-In. Einer der Teilbereiche des Do-In
befasst sich mit der Anregung spezieller Akupunkturpunkte. Dieses Wissen wurde dann vor ca. 1300 Jahren nach Japan gebracht, woraus sich in Japan das Auma (eine Art japanische Massage) entwickelte. Aus der Verbindung des Do-In und des Auma
entwickelte sich dann im Lauf der Zeit die Frühform des Shiatsu. Das Shiatsu heutiger Prägung entstand allerdings erst später um ca. 1920. Shiatsu entstammt einem menschlichen Grundinstinkt. Wenn wir Schmerzen verspüren, legen wir automatisch die Hand auf die schmerzende Stelle. Diese Tatsache nutzt Shiatsu. Der Wortstamm Shiatsus macht es klar: Shi ('Finger') und atsu ('Druck') ergeben Shiatsu = Fingerdruck. Um es genauer zu sagen: Im Shiatsu werden durch Druck des Daumens, der anderen Finger, der Hand oder auch des Ellbogens Akupressurpunkte so stimuliert, dass der Fluss der Meridiane wieder blockadefrei funktioniert. Die Druckpunkte werden Tsubos genannt. Man kennt insgesamt 361 Tsubos, wobei ca. 92 Tsubos von wesentlicher Bedeutung sind.
Wie gesagt sollen durch Stimulation der Tsubos die Reflexpunkte angeregt werden und dadurch der Meridianfluss. Meistens erfolgt dies durch Druck des Daumens auf die Tsubos. Andere Möglichkeiten
sind der Druck mit zwei Fingern, mit der ganzen Hand oder aber auch mit dem Ellbogen. Die Dauer des Druckes liegt zwischen 5 und 10 Sekunden. |
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